Commercial- und Lifestyleshoot in Küche und Bad | Ewa & Isabelle

Das Shooting, das ich heute auf meinem Blog zeige, ist mal keine Hochzeit. Auch kein Paarshooting. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe meine Hochzeiten, deshalb zeige ich sie auch so oft hier auf meinem Blog. Ich liebe es, sie zu fotografieren, ich liebe die Menschen, ich liebe die Emotionen und ich liebe es, in meinen Bildern die Geschichte des Tages zu erzählen, mit all ihren Details, ihren großen und vor allem den kleinen Momenten. Aber ich liebe andere Bereiche der Fotografie genauso. Es macht Spaß, für Geschäftskunden Räumlichkeiten zu fotografieren und tolle Bilder von ihrem Team anzufertigen, egal ob für Arztpraxen, Banken, große und kleine Geschäfte und Firmen. Auch die Werbefotografie ist ein unglaublich spannendes Gebiet der Fotografie. Hier schlägt mein Herz insbesondere für die Modefotografie. Sehr gerne begleite ich auch Veranstaltungen als Eventfotografin. Ich bin unglaublich glücklich über meinen Job, denn ich habe in fast allen Bereichen der Fotografie großartige Kunden, die meine Arbeit unglaublich abwechslungsreich machen.

Ich liebe diese Vielfalt, und die unterschiedlichen, beziehungsweise doch auf den zweiten Blick sehr ähnlichen Herausforderungen. Denn wo, wenn nicht in der Hochzeitsfotografie werden im Grunde genommen alle Fotografiebereiche gefordert? An einem einzigen Tag muss ich als Hochzeitsfotografin gleichzeitig dokumentarisch arbeiten und trotzdem alles wunderschön aussehen lassen, Modefotografin sein um das Brautkleid ins beste Licht zu setzen, gleichzeitig als Peoplefotografin den Charakter des Brautpaares und seiner Gäste im Umgang herauskitzeln und auf den Fotos festhalten. Kirchen und Festsäle muss ich als Architektur- und Interieurfotografin abbilden, Stillleben von Tischdekorationen anfertigen, Foodfotos von der leckeren Hochzeitstorte und dem guten Hochzeitsessen schießen und beim Hochzeitstanz wird man zu guter letzt auch noch zur Sportfotografin. Reportagen aus Krisengebieten zwischen rivalisierenden Familienclans kamen bis jetzt zum Glück noch nicht vor, auch wenn ich gelernt habe, schwierige Kunden zu beschwichtigen und aufgeregte Menschen zu beruhigen. Vor allem aber lernt man unter Zeitdruck zu arbeiten. Andersherum profitiere ich bei all diesen Punkten von den Erfahrungen und Fähigkeiten, die ich mir in den anderen Bereichen der Fotografie angeeignet habe. Für all meine Kunden, egal ob Privat- oder Geschäftskunden ist das eine Win-Win-Situation.

Leider gibt es aber manchmal Vorurteile, weil ich mich nicht nur auf einen Bereich der Fotografie festlegen möchte. In der Hochzeitsbranche wird manchmal die Stirn gerunzelt, weil ich gleichzeitig auch Werbefotografin bin. Andersherum rümpfen Business- und Werbefotgrafen und vor allem Werbeagenturen manchmal die Nase. Bei einem persönlichen Gespräch wird dann gerne gesagt, dass meine kommerziellen Sachen ja toll wären, aber dass ich Hochzeiten machen würde wäre ja nicht so gut. Auf Allrounder wie mich wird also gerne herabgesehen. Zu unrecht, wie ich finde. Ich habe mich vor einiger Zeit dagegen entschieden, zwei unterschiedliche, getrennte Marken für meine beiden Schwerpunkte, die Hochzeitsfotografie und die Businessfotografie aufzubauen wie es so viele Kollegen tun. Dagegen ist nichts zu sagen, aber für mich empfinde ich das nicht als richtig. Beides ist ein Teil von mir, beides ist zu gleichen Teilen für meinen Lebensunterhalt verantwortlich, und auf meine Fotos aus beiden Geschäftszweigen bin ich stolz.

Das soll auch mein Blog hier in Zukunft vermehrt abbilden. Los geht es daher heute mit einem Shooting, bei dem wir verschiedene Werbethemen aufgegriffen haben. Unsere Models Ewa und Isabelle wurden von Sandra Holuscha gestyled, die auch die wunderbare Location zur Verfügung gestellt hat.

Models: Ewa Starowicz & Isabelle Bruening
Hair & Make up: Sandra Holuscha

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